Eco Pfad Archäologie Gläsnertal

Alter Grenzstein am Eco Pfad Gläsnertal
Nuppenbecher und zwei Apothekerfläschchen aus dem Kaufunger Wald, 16./17. Jahrhundert
Ruhebank am Eco Pfad Gläsnertal im Niestetal
Likörglas und Rippen-Becher aus dem Kaufunger Wald, 16./17. Jahrhundert

Ein Ausflug in die Glasherstellung der frühen Neuzeit

Der Eco Pfad Archäologie Gläsnertal verbindet Standorte ehemaliger Glashütten mit Informationen zu den Rahmenbedingungen der Glasherstellung sowie zur gesellschaftlichen Stellung der Gläsner. Der Eco Pfad gibt Einblicke in einen faszinierenden Bereich der vorindustriellen Industrie- und Technikgeschichte unserer Region, in der die Glasherstellung bis in die Neuzeit eine wichtige wirtschaftliche Rolle gespielt hat.
Der Eco Pfad Archäologie Gläsnertal führt am Rande eines Naturschutzgebietes im Tal der Nieste ansteigend durch eines der landschaftlich schönsten Gebiete des Kaufunger Waldes. Der Rückweg kann entweder auf dem gleichen Weg oder auf der anderen Seite des Niestetales durch die Stille des Kaufunger Waldes zurück zum Ausgangspunkt erfolgen.

Für den Hinweg benötigen Sie rund eineinviertel Stunden reine Gehzeit. Nehmen Sie sich ruhig mehr Zeit, in die Welt der Waldgläsnerei der frühen Neuzeit einzutauchen.
Die Dauer des Rückwegs hängt von der von Ihnen gewählten Strecke ab – der Weg durch den Kaufunger Wald dauert rund eine viertel Stunde länger.

Bitte beachten Sie: Die Standorte der Glashütten sind geschützte Bodendenkmäler – wir bitten Sie, diesen Schutz zu respektieren.

Wettervorhersage für den Eco Pfad Archäologie Gläsnertal
Di.
5°C
Mi.
7°C
Do.
9°C
Fr.
13°C

Wanderweg: ca. 9,9 km Gehzeit: ca. 2,5 Std.

Start und Ziel: Parkplatz Gläsnertal, 34329 Nieste 

ÖPNV: Haltestelle Nieste Endschlagsiedlung, Bus 34 (Infos: NVV Servicetelefon 0800-939-0800 (gebührenfrei) und www.nvv.de)

Stand: Mai 2009 Texte:
Dr. Thilo Warneke; Grafische Gestaltung: Birgit Mietzner
Mit Unterstützung vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Abt. Archäologie, Marburg
Der Eco Pfad Archäologie Sensenstein wurde gefördert vom Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz, vom Landkreis Kassel und von der Gemeinde Nieste.

Abbildungsnachweise: Die Gläser wurden von Jochen Kleinfeld fotografiert und sind im Glas- und Keramikmuseum Großalmerode zu besichtigen. Impressionen vom Wanderweg © B. Mietzner.