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Der Eisenhammer

Landgraf Philipp der Großmütige erteilte 1555 die Genehmigung, eine Eisenhütte in Lippoldsberg
aufzubauen. Sie verhüttete das Erz aus dem Reinhardswald und der Eisenhammer schmiedete das Metall zu Siedepfannen für die Salzgewinnung in Sooden (heute Bad Sooden-Allendorf) und zu Waffen,
wenig später auch zu Töpfen und Öfen. Zur Produktpalette gehörten außerdem Pflugschare, Nägel und Hufeisen.
Die Eisenerzverarbeitung wurde bereits 1610 wegen Absatzschwierigkeiten wieder aufgegeben.
Der Eisenhammer arbeitete unter verschiedenen Pächtern bis 1873. Zeitweilig produzierte man auch Stahl und Weißblech. Der letzte Besitzer wandelte die Anlage in eine Steinschleiferei für Buntsandstein, ein Sägewerk und eine Lohndrescherei um.
Zuletzt war noch das Sägewerk in Betrieb, das die Gemeinde in den 1970er Jahren ankaufte.
Heute sind nur der ehemalige Kohlenschuppen (jetzt Gemeindebücherei) und das im klassizistischen Stil erbaute Magazingebäude (Privatbesitz) erhalten.

Tafel Eisenhammer

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