Strecken-
verlauf

Die Wilhelms-
hütte von
Knickhagen

Die Spiegel-
mühle von
Knickhagen

Die Schlacht
bei Lutterberg

Die Marien-
basilika von Wilhelmshausen

Die Obermühle
von Wilhelms-
hausen

Grabhügel der
Bronzezeit

Die Burg bei
Knickhagen

Die Wilhelmshütte von Knickhagen

Am Osterbach unterhalb von Knickhagen lag zwischen 1594 und 1666 eine Eisenhütte. Sie wurde von zwei Kasseler Bürgern gegründet. Grund dafür war ein Eisenerzvorkommen zwischen Speele und Knickhagen. Das Erz wurde hier im Hochofen geschmolzen. Wasserkraft trieb den Blasebalg des Ofens an. Aus dem so gewonnenen Eisen entstanden Bleche und Gusserzeugnisse, z. B. Töpfe und Röhren. Im Jahre 1617 kam die Hütte (inzwischen zur heutigen Untermühle erweitert) unter landesherrliche Leitung.
Nach dem 30-jährigen Krieg und dem Wiederaufbau erreichte die Eisenhütte, ab 1661 Wilhelmshütte genannt, ihre Blütezeit. Neben Roheisen stellte man Geschütze und Kanonenkugeln, Rohre und Töpfe her. Unter den Gusserzeugnissen sind besonders die Öfen und Ofenplatten hervorzuheben.

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