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verlauf

Museum Kloster Hasungen

Alter Hof

Steinbruch und Hundsborn

Bergbühne und Eselspfad

Heimerad
auf dem
Hasunger Berg

Kloster Hasungen

Ev. Kirche

Kloster Hasungen

Erzbischof Siegfried I. von Mainz gründete 1074 ein Kanonikerstift, eine Gemeinschaft meist adliger Laien, das er 1081 in ein Benediktinerkloster umwandelte. Erster Abt wurde Lampert von Hersfeld, ein bedeutender Chronist. Das Kloster entwickelte sich zu einem der angesehensten in Niederhessen.

Unter Landgraf Philipp I. (1504 – 1567) wurden 1526/27 alle Klöster seiner Grafschaft aufgegeben.
Das Kloster Hasungen war noch bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts bewohnt. Ab 1617 begann nach und nach der Abbau. Steine verwendete man u. a. im weiter bestehenden Klostergut ("Alter Hof") und beim Bau des Schlosses Wilhelmsthal bei Calden.

Zuletzt blieb nur noch der Glockenturm stehen.

Nachdem Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt worden waren, zerteilte 1876 ein Blitzschlag den Turm.
Die wenigen heute noch erhaltenen Säulenreste, Gewölberippen usw. sind im Museum Kloster Hasungen ausgestellt.

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Tafel Station 6 Kloster Hasungen