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Mühlen am Mühlgraben Niederkaufungen

Die erste und auch älteste Mühle am Mühlgraben war die Mahlmühle, die schon um 1500 bestanden haben muss. Seit annähernd 250 Jahren befindet sich die Mühle im Besitz der Familie Kördel, weshalb sie auch bis heute nur Kördelsche Mühle genannt wird. 1958 wurde der Mahlbetrieb eingestellt.
Die Mahlmühle hatte das Monopol für das Mahlrecht in Niederkaufungen (Mühlenbann). Dies bedeutete, dass in einem bestimmten Umkreis keine weitere Mahlmühle errichtet werden durfte und die Bauern in dieser Mühle ihr Mahlgut mahlen lassen mussten. In der Kördelschen Mühle wurde bis Anfang der 1970er Jahre Strom erzeugt.

Weiter unterhalb am Mühlgraben lag die Schlag- oder Ölmühle in der Windhäuser Str. 6. Um 1620 wird bereits ein Ölmüller erwähnt. Dort konnten auch Auswärtige ihr Ölgesäme zu Öl "schlagen" lassen. Heute wird das Haus ausschließlich zu Wohnzwecken genutzt.

Anfang des 18. Jahrhunderts gab es noch eine Walkmühle, die jedoch nach knapp 20 Jahren schon abgerissen wurde.

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