Strecken-
verlauf

Bahnhof Helsa, Basaltabbau
im Stiftswald

Von der Niedermühle zum Tankfahrzeugbau

Kirche und Gemeinde
Schenke

Sägewerk Helsa

Die Obermühle

Die Kaskaden

Helsa

Glashütte Lappenloch

Von der
Genese zum Therapiezentrum

Der Eco Pfad Industrie- und Kulturgeschichte Helsa ermöglicht eine Zeitreise durch einen von vielen historischen Fachwerkhäusern geprägten Ort, der zudem eine spannende regionale Industriegeschichte vorweisen kann. Der Eco Pfad startet zeitlich im frühen 16. Jahrhundert und führt bis in die Gegenwart.

Vom Bahnhof geht es über den Standort der ehemaligen Niedermühle zur Nikolaikirche, deren Turm auch heute noch das Wahrzeichen Helsas ist. Nicht mehr zu sehen ist das ehemalige Sägewerk, das 1968 abgerissen wurde. Der Eco Pfad führt anschließend zur Obermühle. Weiter südlich verweisen die Kaskaden auf die Sprengstofffabrik in Hirschhagen. Von hier aus geht es am Waldrand zurück mit schönen Ausblicken auf den Ortskern von Helsa. Östlich von Helsa führt der Weg durch das Tal der Wedemann bis zum Blick auf das "Lappenloch", wo zu Beginn des 16. Jahrhunderts eine Glashütte in Betrieb war. Auf dem Weg zum Ausgangspunkt führt der Eco Pfad am heutigen Senioren- und Therapiezentrum vorbei, das die Bedeutung Helsas als Luftkurort in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verdeutlicht.

Der Eco Pfad Industrie- und Kulturgeschichte Helsa wurde vom Hessisch-Waldeckschen Gebirgs- und Heimatverein als geprüfter Spazierweg zertifiziert. Sie können ihn als Ganzes (ca. 10 km) oder in zwei Abschnitten erforschen. Der südliche Teil führt von der Station 1 bis 6 (ca. 6 km), der östliche vom Bahnhof aus zur Station 7 bis 9 (ca. 5,5 km). Dafür benötigen Sie jeweils etwa zwei Stunden reine Gehzeit.

Karte Streckenverlauf

Amtliche Stadtkarte mit Genehmigung der Stadt Kassel, Vermessung und Geoinformation, Nr. 1097

Stand: März 2011
Texte: Dr. Thilo Warneke
Grafische Gestaltung: Birgit Mietzner
Mit Unterstützung des Geschichtsvereins Helsa und der Dorfgemeinschaft Helsa
Der Eco Pfad Industrie- und Kulturgeschichte Helsa wurde gefördert von der Europäischen Union, vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und ­Landesentwicklung, vom Landkreis Kassel und von der Gemeinde Helsa.