Strecken-
verlauf

Das Kloster Helmarshausen

Krukenburg mit Johanneskapelle

Steinbruch am Carlsplatz

Das jungstein-
zeitliche Erdwerk auf dem
Eichenberg

Das Winterlager Karls des Großen
in Herstelle

Die
Stadtwüstung Neustadt Helmarshausen

Der Eco Pfad Archäologie Helmarshausen verläuft vom Gelände des ehemaligen Klosters in Bad Karlshafen-Helmarshausen über die Krukenburg vorbei an einem möglichen Lager Karls des Großen im Winter 797/798 und über die Stadtwüstung Neustadt wieder zurück.

Er beginnt am Standort eines der bedeutendsten Kunstzentren in Europa am Ende des 12. Jahrhunderts und führt zu einer heute noch mächtigen Burganlage des 13. Jahrhunderts mit ihrem größten Schatz, einem Nachbau der Kapelle der Grabeskirche in Jerusalem.
Der Eco Pfad verläuft durch eine landwirtschaftlich genutzte Kulturlandschaft, in der spannende historische Entdeckungen auf den Wanderer warten. Da archäologische Fundstätten auf den ersten Blick für den Laien nicht immer erkennbar und die Spuren der Vergangenheit im heutigen Landschaftsbild auch oft unsichtbar sind, erläutern Tafeln an ausgesuchten Orten die historische Bedeutung.

Nach dem Aufstieg zur Krukenburg haben Sie einen wunderbaren Blick auf Helmarshausen und außerdem lädt ein Café zum Verweilen ein.

Wenn Ihnen der Abstecher in die Geschichte rund um Helmarshausen Lust auf mehr gemacht hat, besuchen Sie auch das Museum im Alten Rathaus. Dort liegt das Faksimile des Evangeliars Heinrich des Löwen aus, das um 1180 im Benediktinerkloster Helmarshausen entstanden ist.

Die Rundwege:
Eco Pfad Archäologie Helmarshausen wurde vom Hessisch-Waldeckschen Gebirgs- und Heimatverein als geprüfter Wanderweg zertifiziert. Gehzeit: ca. 2 Std.
Klosterweg – ca. 45 Min. Gehzeit

Karte Streckenverlauf

Stand: Mai 2006
Texte: Dr. Thilo Warneke; Grafische Gestaltung: Birgit Mietzner
Mit Unterstützung von: Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Abt. Archäologie, Marburg; Stadt Bad Karlshafen; Heimatverein Helmarshausen von 1951 e. V.
Der Eco Pfad Archäologie Helmarshausen wurde finanziert vom Landkreis Kassel und dem Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz.