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Die Kirche von Dörnberg – Wandmalereien und Sterngewölbe

Der älteste Teil der Kirche ist der Wehrturm aus romanischer Zeit. Mit seinen ca. 1,60 m starken Mauern und den kleinen Öffnungen in den Stockwerken bot er der Bevölkerung Schutz gegen Angriffe.
Aus gleicher Zeit stammt das Langhaus mit seinem rundbogigen, heute vermauerten Eingang.
Um 1500 fügte man im Osten einen quadratischen Chor an, erhöhte das Langhaus und überdeckte beide Gebäudeteile mit einem Satteldach. Die spitzbogigen spätgotischen Fenster mit Fischblasen-Maßwerk gehören ebenfalls in diese Zeit. 1587 erhielt der Turm ein kegelförmiges Dach mit vier Ecktürmchen, die ebenfalls Spitzhelme tragen.
Die beiden Stützpfeiler an den Turmecken mussten 1925 angefügt werden, da der Turm nach einem Blitz­einschlag drohte auseinander zu brechen.

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurden reiche Wandmalereien im Inneren geschaffen. Besonders zu erwähnen ist die Darstellung des Teufels hinter dem Altar. Doch die Bilder mussten etwa hundert Jahre später auf Veranlassung des Landgrafen Moritz (reg. 1592 – 1627) – wie überall in der Landgrafschaft Hessen-Kassel – übertüncht werden.
Sie wurden 1934 wiederentdeckt und inzwischen mehrfach restauriert. Eine Seltenheit ist auch das Sterngewölbe des Chors mit 21 Schlusssteinen.

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