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Das Gut Bodenhausen

An der Straße zwischen Ehlen und Zierenberg liegt das Gut Bodenhausen mit seinem markanten Torhaus.

Die erste schriftliche Erwähnung erfuhr das Gut in einer 1084 – 1088 ausgestellten Urkunde, in der Erzbischof Wezelo von Mainz die Schenkung des Hofes Botinhusun an das Kloster Hasungen bestätigte. Bis zu seiner Auflösung 1527 besaß das Kloster Anteile am Gut Bodenhausen. Danach fiel es an Landgraf Philipp, der es zunächst durch seinen Verwalter bewirtschaften ließ, bevor er es 1539 an seinen Kammerschreiber Christoph Scherer gab. Ab 1662 gehörte es dem Geheimen Rat Nikolaus Sixtinus. Über die weibliche Linie blieb es bis heute in Familienbesitz unter wechselnden Namen (Goeddaeus, von Motz, von Mansbach, Weidel).

Die rechteckige Anlage war früher von einem Wassergraben umgeben, der nicht mehr erhalten ist. Den Eingang zum Hof bildete in dieser Zeit das Torbogenhaus hinter einer Brücke. Zum Hofgeviert gehört neben Stallungen und anderen Wirtschaftsgebäuden das sogenannte Herrenhaus von 1660.

Eco Pfad Kulturgeschichte Habichtswald Tafel Gut Bodenhausen

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