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Kurhessen begann 1845 mit dem Bau der Main-Weser-Bahn, die Kassel mit Frankfurt/Main verband.
In Guntershausen zweigte die Friedrich-Wilhelms-Nordbahn ab, die von Westfalen über Kassel, Bebra und Halle nach Berlin fuhr. Die Nord-Süd-Strecke war erstmals 1852 durchgehend befahrbar.
Der Bahnhof von Guntershausen war von 1848 bis 1873 der Knotenpunkt zwischen den Verbindungen Kassel – Frankfurt und Kassel – Berlin. Reisende, die z. B. von Frankfurt/Main nach Leipzig oder Berlin wollten, mussten in Guntershausen umsteigen.
Für Reisende, deren Anschlusszug erst am nächsten Tag fuhr, bot das 1851 erbaute Hotel "Bellevue" eine Übernachtungsmöglichkeit.
Mit dem Bau der kürzeren Strecke Frankfurt/Main – Bebra büßte der Bahnhof Guntershausen ab 1873 seine Bedeutung ein. Danach war auch der Hotelbetrieb des "Bellevue" nicht mehr wirtschaftlich. Um 1900 erwarb die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck das Gebäude. Heute ist es ein Altenhilfezentrum.

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