Strecken-
verlauf

Gläsnerei im
Kaufunger Wald

Glasherstellung

Glashütte II im
oberen Niestetal

Gläsnerzunft

Glashütte I im
oberen Niestetal

Große
Niestehütte

Große Niestehütte

Die "Große Niestehütte" (Station 5) bestand von 1512 bis 1690/1700. Die Abwurfhalden – die größten in Mitteleuropa – bedecken eine Fläche von 4000 m².

1985 fand hier eine archäologische Ausgrabung statt. Zum umfangreichen Fundmaterial gehören gebrannte Lehmstücke und Sandsteine, die als Ofenreste gedeutet werden. Quarzsand, Hafenton, Holzkohle und Holzasche in großer Menge belegen den Rohstoffbedarf der Glashütte.
In der Abwurfhalde fanden sich aber nicht nur Glas- und Werkzeugreste, sondern auch Haushaltsabfälle. Es ist also zu vermuten, dass in der Nähe der Glashütte die Häuser der Glasmacher und ihrer Familien standen.
Zwischen den Abwurfhalden fanden sich die Reste einer Ofenanlage aus dem späten 17. Jahrhundert.
Es handelt sich um einen liegenden Ofen, bei dem Feuerungskammer, Schürkanal und Schmelzofen hintereinander liegen. Die Anlage hat eine Gesamtlänge von über 7,50 m. An die Feuerungskammer ist ein kleiner Kühlofen angebaut, der zum langsamen Abkühlen der fertigen Gläser diente.

Um einen Eindruck der Größenverhältnisse zu bekommen, wurden in der Nähe zwei Weidenhütten errichtet.

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