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Kriegsgäber-
stätte

Ehemalige Synagoge und jüdische
Gemeinde Riede

UNRRA/IRO-Friedhof /
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Landesheilanstalt
Merxhausen
im National-sozialismus

 

Die Kriegsgräberstätte Bad Emstal

Der 1958 eingeweihte Friedhof ist die letzte Ruhestätte von 242 Menschen, die durch Gewaltherrschaft oder Kriegseinwirkungen gestorben sind. Alle Gräber wurden hierher verlegt. Zuvor waren sie auf Friedhöfe der ehemaligen Landkreise Melsungen, Ziegenhain, Fritzlar-Homberg und Wolfhagen verteilt.
Die Mehrzahl der Toten ist namentlich bekannt.

Eine große Gruppe bilden Soldaten des 2. Weltkriegs, die durch Kampfhandlungen starben oder später ihren schweren Verletzungen im Lazarett Merxhausen erlagen. Hinzu kommen "Zivilarbeiter" und "Hilfsfreiwillige", bei denen es sich vermutlich um Zwangsarbeiter handelt. Anhand der Namenslisten lassen sich auch sechs Frauen identifizieren, von denen fünf als Zwangsarbeiterinnen in menschenunwürdigen Bedingungen lebten und den Tod fanden.

Die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus sollte nach heutiger Auffassung kein abgeschlossener Prozess sein, sondern immer auch auf die Gegenwart Bezug nehmen.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.  V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kriegsgräberstätten wie diese zu erhalten und das Gedenken an die Kriegstoten zu bewahren. Ihre Gräber und die Darstellung von Einzelschicksalen konfrontieren uns mit den Folgen von Krieg und Gewalt. www.volksbund-hessen.de

Tafel "Die Kriegsgräberstätte Bad Emstal"

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