Strecken-
verlauf

Bergbau am
Ahlberg;
Steigerhaus

Tongruben und
Ziegelhütte

Ringwall und
Warte

Wüstung
Reinersen

Hutestein

Landwehr und
Wildgraben

Wüstung Reinersen

Durch Keramikscherbenfunde, Mörtelreste und verbrannten Fachwerklehm lässt sich die Lage des 1019 erstmals als Reginhereshusen urkundlich erwähnten Dorfes annähernd bestimmen. Günstige Standort­voraussetzungen für die Herstellung der Töpferwaren im Dorf waren die Tonvorkommen und der Holz- und Wasserreichtum im Reinhardswald. Bis in das 16. Jahrhundert wurde hier Gebrauchsgeschirr aller Art gefertigt. Reinersen war mit kurzer Unterbrechung bis ins Jahr 1572 besiedelt. In seiner 500-jährigen Existenz hat sich der Name des Dorfes über "Reginhereshusen", "Reynhersesen", "Reinhardsen" und "Reinhertzen" in "Reinersen" verändert. Das Dorf ist der Namensgeber für den Reinhardswald. Unter einer sichtbaren, kleinen Bodenerhebung inmitten der Wiese wird ein Kirchenstandort vermutet.

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