Strecken-
verlauf

Bergbau am
Ahlberg;
Steigerhaus

Tongruben und
Ziegelhütte

Ringwall und
Warte

Wüstung
Reinersen

Hutestein

Landwehr und
Wildgraben

Ringwall und Warte am Ahlberg

Aus der Eisenzeit (Hallstadt- und Latènezeit, etwa 800 v. Chr. – 0) ist im Reinhardswald nur eine Siedlung bekannt: die Wallanlage auf dem Ahlberg. Als ­befestigte Siedlung war diese auf dem 120 x 120 m großen Gipfelplateau von einem Ringwall aus Holz, Erde und Steinen umgeben. Diese Burg, vielleicht als Herrensitz erbaut, war ständig bewohnt. Der noch vorhandene Hanggraben und ein Außenwall lassen darauf schließen, dass der Ahlberg vermutlich im 8. – 10. Jahrhundert erneut wehrhaft ausgebaut wurde, allerdings nicht in der Größenordnung einer mittelalterlichen Burg. Im späten Mittelalter entstand auf dem Gipfelplateau des Berges eine Warte zur Überwachung der Gegend, bestehend aus einem steinernen Turm und einer umgebenden Ringmauer. Der Wartturm wurde 1686 abgebrochen, die Steine dienten als Baumaterial für die Mariendorfer Kolonisten.
Der höchste Punkt des Berges mit 394 m über N.N. wurde zur kartographischen Erfassung mit einem trigonometrischen Punkt markiert (TP = 308,6).

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