Strecken-
verlauf

Bergbau am
Ahlberg;
Steigerhaus

Tongruben und
Ziegelhütte

Ringwall und
Warte

Wüstung
Reinersen

Hutestein

Landwehr und
Wildgraben

Bergbau am Ahlberg

Zu den Bodenschätzen am Ahlberg gehört auch Braunkohle. Sie wurde in relativ geringer Tiefe unter Tage abgebaut und in mehreren Perioden gefördert: 1755 – 1825, 1835, 1922 – 1925. Mit der Kohle wurden neben Privathaushalten u. a. das Gradierwerk in Bad Karlshafen, die Garnison in Hofgeismar, dreißig Branntweinbrennereien und die Ziegelhütte am Ahlberg beliefert.
Nur noch wenige Spuren des Bergbaus sind heute am Ahlberg erhalten, übertägige Einrichtungen wurden abgebaut, Schächte, Bohrlöcher und Einbrüche verfüllt. Noch sichtbar ist ein zehn Meter hoher, massiv gemauerter Pyramidenstumpf des ehemaligen Schüttelwerks (Sieberei). Daneben befand sich der 29 m tiefe Förderschacht. In Erinnerung an den Bergbau am Ahlberg hat der Arbeitskreis Dorfgeschichte Mariendorf vor dem Turm der Sieberei eine Lore aufgestellt, die dem unterirdischen Transport der Kohle diente.

Beim Ausbau der Bushaltestelle wurden 2005 die Fundamentreste des 1788/89 erbauten Steigerhauses freigelegt. Zweihundert Meter entfernt in nördlicher Richtung steht das Haus, in dem der Steiger nach Abbruch des alten Hauses von 1922 – 1925 wohnte.

PDF-Signet Download Tafel "Das Steigerhaus"

PDF-Signet Download Tafel "Bergbau am Ahlberg"

Abbildung Tafel

Abbildung Tafel